|
Theater
Hallo im Bereich der Kultur!
Wir sind eine Laienspielgruppe die nur aus Frauen besteht. Wir spielen alle 2 Jahre Lustspiele mit 3 oder 4 Akten.
Wir haben uns im Jahr 1996 zum erstenmal zusammen gefunden. Seit diesem Zeitpunkt haben bereits 25 Darstellerinnen in unserem Stücken mitgewirkt.
Stöbern Sie doch einfach in unserem Theaterarchiv!
Wer Lust bekommt bei uns mitzumachen ist gerne eingeladen. Melden Sie sich einfach bei Hildegard Labitzke Tel. (0 60 41) 52 57

Theatergruppe "Die Rampenlichter" sorgte für Begeisterung
Ausverkaufte Turnhalle, 9 aufgeregte Schauspielerinnen, 2 Maskenbildner-innen, 1 entspanntwirkende Souffleuse und eine, dem Herzkasper-nahe Regiseurin....das zusammen ergaben am 08./09. und 15. November 2008 drei mit mitreißende Theatervorstellungen.
Als das Schauspiel-Geschwisterpaar Alfons Zipperich (Annette Rotter) und Lisbeth Zipperich (Beater Stöhr) ins Scheinwerferlicht der Bühne trat und sogleich im tiefsten Dialekt über die alltäglichen Dinge des Lebens meckerte, wurde das trottelige Duo vom Lande mit viel Applaus begrüßt. Während Lisbeth ihrem Bruder nämlich am liebsten "ganz langsam und mit Genuss den Kragen rumdrehen" wollte, schimpfte dieser über "Weibsleute, die zu faul sind, einem abgewrackten Bruder Äppelwoi zu holen. Und als Lisbeth dennoch nicht spurte und eingeschnappt mitsamt dem Wäschekorb das Weite suchte, drohte Alfons, Lisbeths Liebling Otto umzubringen. "Du Scheißgickel, Du bringst mich mit deinem Gekrähe auf die Palme. Halt endlich dein Maul oder ich dreh dir die Gurgel um", meckerte er in feinstem Platt und schob seinen Bierbauch am Federviehkäfig vor sich her. Amüsant und bemerkenswert zugleich, mit welcher Natürlichkeit die Darstellerinnen, die in Männerrollen schlüpften, deren echte Artgenossen realistisch darstellten, trug doch die im wahren Leben völlig bauchlose Damenwelt das "Rassemerkmal" der Männerdomäne zur Schau , kraulte sich genüsslich den nicht wirklich vorhandenen Bart und schritt mit typisch-männlich-plumpem Gang auf und ab. Kein Wunder, dass dies Gehabe mit tosendem Beifall und lauten Lachern immer wieder honoriert wurde. Aber Lob zollten die Zuschauer mit ihrer Begeisterung auch den Maskenbildnerinnen Simone Sommer und Nicole Wenzke, die mit viel Geschick und Fingerspitzengefühl, jeder Menge Schminke und und einer Riesenportion Haargel die Frauen äußerlich zum fast perfekten Mann machten.
Nicht minder ernteten die mit den falschen Wimpern klimpernden Schönheiten (Ute Rieger und Gabi Ditzel), die sich als Feriengäste in der Pension Zipperich einquartiert hatten und für allerlei Wirbel sorgten, das Wohlwollen des Publikums.
Und auch die trotteligen, alleinstehenden "weiblichen Ladenhüter von Stockheim", die in farblich überhaupt nicht aufeinander abgestimmter Kittelschürze samt Strickjacke über "alte Simpel, die sich in den neumodischen Dispotächen wie rollige Katzen aufführen und ebenso über die "Bohrmaschinen und Gummis vom Beate-Uhse-Versand" nachsannen, strapazierten das Zwerchfell der Zuschauer aufs Äußerste.
Kriminalistische Fähigkeiten bewiesen "Der Bulle von Stockheim" gespielt von Margit Sommer sowie Krimalkommissar Horst Derrick (Cindy Ripper) und Harry Kleiner, Derricks Kollege (Silvia Burg). Sie konnten den vermeindlichen "Mord im Hühnerstall" nicht aufklären, aber dafür die als Feriengäste getarnten Heiratsschwindlerinnen dingfest machen.
Es spielten: Annette Rotter (Alfons Zipperich), Beate Stöhr (seine Schwester Lisbeth Zipperich), Beate Böhnisch (Freund von Alfons; Karl-Josef Frühlich), Martina Kaiser (Schwester von Kart-Josef, Sophie Fröhlich), Gabi Ditzel (Feriengast Sabine Saftig), Ute Rieger (Feriengast Agathe Sauer), Margit Sommer (Dorfpolizist Leo Schnapper), Cindy Ripper (Krimalkommissar Horst Derrick) und Silvia Burg (Kollege von Derrick, Harry Kleiner). Als Souffleuse half Ursula Wenzke. Die Regie führte Hildegard Labitzke.
Mehr zum Stück finden Sie hier 
|